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    Fehlerbehandlung von Leistungsschaltern

    11.01.2024

    1. Was ist das Prinzip der Fehlerbehandlung von Leistungsschaltern?

    Das Prinzip der Fehlerbehebung bei Leistungsschalterausfällen ist: Zuerst wird der mechanische, dann der elektrische Teil überprüft. Da ein Ausfall des mechanischen Teils nicht ausgeschlossen werden kann, kann sich bei der elektrischen Betätigung der Schadensbereich leicht ausweiten.


    2. Was ist zu tun, wenn der Leistungsschalterwagen nicht in seine Position geschoben wird? (Mechanischer Defekt)

    Prüfen: Prüfen Sie, ob der Verriegelungshebel verformt ist, ob das Verriegelungsloch verschoben ist, ob die rechte Verriegelungsplatte an ihrem Platz ist und ob der Luftfahrtstopfen dahinter geschlossen ist.

    Vorgehen: Die Verformung des Verriegelungshebels kann je nach Situation vor Ort behoben oder entfernt werden. Ist die Verriegelungsöffnung verschoben, ziehen Sie den Wagen nach außen und justieren Sie die Verriegelungsöffnung im Fach. Falls die rechte Verriegelungsplatte nicht richtig sitzt, drücken Sie sie mit dem Bedienhebel an ihren Platz. Der Verriegelungshebel ändert sich nach dem Einbau des Luftfahrtverschlusses.

    Die Form muss entweder aus dem Fach herausgezogen, zum Anpassen in das Fach eingeführt oder zur Weiterverarbeitung entnommen werden.


    3. Was tun, wenn der Leistungsschalter nicht schließt? (Mechanischer Defekt)

    Prüfung: Betätigen Sie den Bedienhebel, um die Bremse manuell zu schließen. Es liegen zwei Fehler vor: A. Der Schließdorn hat keinen Kontakt zur Halterung. B. Die Auswerferstange hat die Laufrolle in die Schließposition gedrückt, aber die Rolle wird nach dem Loslassen des Bedienhebels nicht gehalten und fällt mit der Auswerferstange herunter.

    Behandlung: Fall A: Abweichung der Halterungsposition oder Herausfallen des Halterungsbefestigungsstifts. Bei guten Lichtverhältnissen sorgfältig prüfen. Ist der Mechanismus versetzt, entsprechend der Versatzrichtung justieren und neu einstellen. Fällt der Halterungsbefestigungsstift heraus, die Rollenwelle mit geeigneten Stiften wieder montieren. Fall B: Der Schließ- und Verriegelungsmeniskus ist zu wenig oder gar nicht eingeknickt, sodass der Schließvorgang nicht aufrechterhalten werden kann. Die Rückholfeder auf der rechten Seite des Meniskus so einstellen, dass die Öffnungsposition des Meniskus korrekt ist. Ausschusspunkte. Hinweis: Die beiden oben genannten Punkte müssen durchgeführt werden, wenn die gesamte Energie des Leistungsschalters abgelassen ist.


    4. Wie geht man mit einer Leistungsschalter-Auslösung um? (Mechanischer Defekt)

    Prüfung: Weder der Notentriegelungsknopf noch die Notentriegelungsplatte reagieren. Ursache 1: Verformung oder Ablösung des Verschlusses. Ursache 2: Verschlussplatte und Verbindungsstange sind abgefallen. Ursache 3: Der Öffnungswinkel der Verbindungsplatte ist zu klein. Ursache 4: Die Öffnungsfeder ist abgefallen.

    Behandlung: Bei Ursache 1 die Verschlussplatte ausbauen, in Form bringen und wieder in ihre ursprüngliche Position einsetzen. Bei Ursache 2 Verschlussplatte und Verbindungsstange wieder verbinden. Bei Ursache 3 Öffnungs- und Verbindungsplatte des Mechanismus so einstellen, dass der Winkel etwas kleiner als 180 Grad ist. Bei Ursache 4 die Öffnungsfeder wieder in die Plattenbohrung einschrauben.


    5. Was ist zu tun, wenn sich der Leistungsschalterwagen nicht herausziehen lässt? (Mechanischer Defekt)

    Prüfen Sie, ob die rechte Verriegelungsplatte entriegelt ist und ob die Notentriegelungsstange klemmt. Falls bei dieser Prüfung keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, ist die Endschalterstange im Prinzip nach vorne zum Leistungsschalter verschoben.

    Vorgehensweise: Den Flugzeugstecker abziehen, die Abdeckung des Leistungsschalters öffnen und eine kleinere Person von unten durchbohren lassen, um den Leistungsschalter zu entfernen. Die untere seitliche Blende an der Vorderseite des Leistungsschalters entfernen, den Laufwagen herausziehen und die Blende wieder einsetzen.


    6. Was tun, wenn der Leistungsschalter nicht schließt? (Elektromagnetischer Betätigungsmechanismus, Fehler im Stromkreis)

    Inspektion: Eine Person schaltet den Leistungsschalter am Schaltschrank, eine andere Person beobachtet ihn vor Ort. Folgende Phänomene werden unterschieden: A. Der Schütz reagiert nicht und gibt kein Geräusch von sich. B. Der Schütz reagiert, der Leistungsschalter lässt sich jedoch nicht schließen. C. Der Schütz reagiert und unterbricht den Leistungsschalter. Der Leistungsschalter wurde beim Schließen schnell wieder geöffnet.

    Behandlung: Es gibt fünf mögliche Fehlerarten: (1) Schlechter Kontakt oder Beschädigung des Auslöseschalters des Leistungsschalters. (2) Der leere Stecker des Leistungsschalters verursacht schlechten Kontakt. (3) Die Schützspule ist durchgebrannt. (4) Schlechter Kontakt der Hilfsschalterkontakte. (5) Der Stromkreis ist unterbrochen. Vergleichen Sie bei der Fehlersuche das Sekundärschaltbild und prüfen Sie mit einem Multimeter die Potenziale der entsprechenden Leitungen am Klemmenblock, am Zuleitungspol der Schützspule, an der Schließspule und am Hilfsschalteranschluss. Der Widerstand jeder Schleife kann auch bei unterbrochener Steuerschiene gemessen werden. Im Fall von (1) ziehen Sie den Fahrwagen aus dem Gehäuse und reparieren oder ersetzen Sie den Fahrschalter. Im Notfall kann der Anschluss direkt am Klemmenblock kurzgeschlossen werden. Im Fall von (2) ziehen Sie den Flugzeugstecker ab, zerlegen Sie den Stecker und prüfen Sie, ob die Verkabelung locker oder abgefallen ist und ob die Kontakte entladen oder oxidiert sind. Ersetzen oder überholen Sie die Teile entsprechend. Im Fall (3) tauschen Sie einfach die Schützspule aus. Im Fall (4) justieren Sie die Hilfsschalter-Verbindungsstange oder die Halbmondplatte. Berücksichtigen Sie dabei den öffnenden Hilfsschalterknoten. Andernfalls tauschen Sie den Hilfsschalter aus. Im Fall (5) verbinden Sie die vorhandene Leitung mit der reservierten Länge. Andernfalls verwenden Sie die reservierte Leitung zum Ersetzen. Es gibt drei Arten von Fehlern der Kategorie B: (1) Defekter Schützkontakt. (2) Durchgebrannte oder gealterte Schließspule. (3) Schlechter Kontakt oder durchgebrannte Schließsicherung. Im Fall (1) entfernen Sie den beweglichen Schützkontakt, polieren Sie gleichzeitig den statischen Kontakt und stellen Sie den Abstand zwischen den beweglichen und statischen Kontakten auf 3,5–5 mm ein. Im Fall (2) tauschen Sie die Schließspule aus. Im Fall (3) entfernen Sie die Schließsicherung, messen Sie ihren Widerstand und ersetzen Sie sie, wenn kein Widerstandswert vorhanden ist. Andernfalls setzen Sie sie wieder ein, bis der Fehler behoben ist. Es gibt zwei Situationen für Fehler der Kategorie C: (1) Fehlerhafte Schaltung der Hilfsschalterkontakte. (2) Der Meniskus ist im Torverschluss nicht oder nicht ausreichend eingerastet. Im Fall (1) die Verbindungsstange des Hilfsschalters oder die Halbmondplatte justieren. Den Öffnungsknoten des Hilfsschalters berücksichtigen, andernfalls den Hilfsschalter austauschen. Im Fall (2) die Vorgehensweise gemäß Fall B der Maschinenkategorie 2 beachten.


    7. Wie geht man mit einer Auslösung des Leistungsschalters um? (Elektromagnetischer Betätigungsmechanismus, elektrischer Stromkreisausfall)

    Inspektion: Eine Person öffnet den Leistungsschalter am Schaltschrank, eine andere Person beobachtet den Leistungsschalter vor Ort. Es gibt folgende Kategorien:

    Phänomen: A. Die Öffnungsspule hat keine Funktion und gibt kein Geräusch von sich. B. Die Öffnungsspule wird aktiviert, aber die Bremse lässt sich nicht öffnen.

    Behandlung: Es gibt vier mögliche Fehlerursachen für Fehler vom Typ A: (1) Durchbrennen der Auslösespule. (2) Die Kontakte des Auslösehilfsschalters schalten schlecht. (3) Der Sicherungsstecker des Leistungsschalters hat schlechten Kontakt. (4) Der Stromkreis ist unterbrochen. Prüfen Sie bei der Fehlersuche die Endpunkte punktweise mit einem Multimeter gemäß dem Sekundärschaltplan. Messen Sie das Potenzial an der entsprechenden Leitung, der Auslösespule und dem Hilfsschalteranschluss im Unterblock. Alternativ kann der Schleifenwiderstand auch bei getrennter Steuerschiene gemessen werden. Im Fall (1) tauschen Sie die Auslösespule aus. Im Fall (2) justieren Sie die Verbindungsstange oder die Halbmondplatte des Hilfsschalters. Berücksichtigen Sie dabei den Schließhilfsanschluss. Andernfalls tauschen Sie den Hilfsschalter aus. Im Fall (3) ziehen Sie den Sicherungsstecker ab und prüfen Sie, ob die Verkabelung locker oder lose ist und ob die Kontakte entladen oder oxidiert sind. Ersetzen oder überholen Sie die betroffenen Teile entsprechend. Im Fall (4) verwenden Sie die vorgesehene Leitungslänge zum Anschluss. Andernfalls ersetzen Sie die defekte Leitung durch die vorgesehene Leitung. Es gibt drei mögliche Ursachen für einen Fehler vom Typ B: (1) Zu kleiner Öffnungswinkel der Verbindungsplatte. (2) Magnetisierung oder Alterung der Öffnungsspule. (3) Zu weites Einschieben des Meniskus in die Schließverriegelung. Bei Fall (1): Öffnen Sie die Verbindungsplatte mit dem Einstellmechanismus so, dass ihr Winkel etwas weniger als 180 Grad beträgt. Bei Fall (2): Tauschen Sie die Öffnungsspule aus. Bei Fall (3): Justieren Sie die Rückholfeder rechts am Meniskus, um die Öffnungsposition des Meniskus anzupassen. Achten Sie jedoch darauf, die Feder nicht zu stark zu verstellen, um Datenverlust zu vermeiden.